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    START-Vertragsverhandlungen müssen termingerecht abgeschlossen werden - MEHR

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    Die russisch-amerikanischen Verhandlungen zu einem neuen Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START) kommen voran und müssen in den vorgesehenen Fristen abgeschlossen werden, teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag mit.

    MOSKAU, 03. September (RIA Novosti). Die russisch-amerikanischen Verhandlungen zu einem neuen Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (START) kommen voran und müssen in den vorgesehenen Fristen abgeschlossen werden, teilte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Donnerstag mit.

    Mit dem Herannahen der Frist (5. Dezember 2009), zu der der neue START-Vertrag vorbereitet werden muss, weil genau an dem Tag der geltende START-Vertrag ausläuft, erscheinen immer häufiger Iformationen darüber, dass sich Moskau und Washington angeblich nicht über die Anzahl der Trägerraketen und die Regeln für die Auszählung der Sprengköpfe einigen können.

    Auf die Frage von Journalisten danach, wie die Verhandlungen vorankommen und ob es etwas geben werde, was dem Präsidenten im Vorfeld eines G20-Gipfels, der am 24. und 25. September im US-amerikanischen Pittsburgh stattfinden wird, mitzuteilen sei, sagte Lawrow: " Es wird etwas geben, was zu melden ist. Das hängt aber davon ab, wie die Verhandlungen vorankommen."

    Er sicherte auch zu, dass die Arbeit am neuen START-Vertrag in den vorgesehenen Fristen abgeschlossen werden muss.

    "Es gibt viele Fragen, die recht kompliziert sind. Sie betreffen die Sicherheit der Russischen Föderation und der Vereinigten Staaten von Amerika sowie die strategische Stabilität. Es gilt, diesen Realitäten Rechnung zu tragen", unterstrich der Minister.

    "Es ist notwendig, klare gleichwertige Verhältnisse in Bezug auf die strategischen Offensiv- und Defensivwaffen zu wahren, worum es auch auf den Verhandlungen der Präsidenten beider Länder in Moskau die Rede war. Jetzt nun müssen all diese prinzipiellen Haltungen in Verträgen verankert werden", betonte Lawrow.

    "Es gibt viele Probleme. Wenn wir aber über neue Fristen sprechen müßten, so sind wir nichts wert. Wir müssen in jenem zeitlichen Rahmen arbeiten, den die Präsidenten markiert haben. Wir werden alles tun, um ein neues Dokument zum Zeitpunkt des Ablaufs des geltenden START-Vertrages vorzulegen", sagte Lawrow.

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