05:09 18 Juli 2018
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    Georgier streiten Tarnung als russische Küstenwache ab

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    Der Konflikt um die Beschlagnahme des türkischen Tankers „Buket" durch Georgien zieht Kreise: Tiflis weist Moskaus Vorwurf zurück, laut dem sich georgische Grenzer als Russen ausgegeben haben.

    TIFLIS, 06. September (RIA Novosti). Der Konflikt um die Beschlagnahme des türkischen Tankers „Buket" durch Georgien zieht Kreise: Tiflis weist Moskaus Vorwurf zurück, laut dem sich georgische Grenzer als Russen ausgegeben haben.

    Das georgische Küstenwachschiff habe die gebührende Staatssymbolik gehabt und die Grenzer hätten georgische Uniform getragen, erklärte Georgiens Außenministerium.

    Ein vom türkischen Kapitän unterschriebenes Protokoll belege, dass er georgische Grenzer sofort identifiziert  habe, hieß es.

    Am Samstag hatte das russische Außenministerium erklärt, die georgischen Grenzsoldaten hätten sich als russische Küstenwache ausgegeben. „Wir fordern von Tiflis, illegale Handlungen in neutralen Gewässern einzustellen", so Moskau.

    Am 16. August hatten georgische Grenzer den türkischen Tanker „Buket" gestoppt und ihm die Weiterfahrt nach Abchasien verweigert. Der Kapitän wurde festgenommen und zu 24 Jahren Haft verurteilt. Abchasien reagierte mit der Drohung, georgische Schiffe in seinen Gewässern unter Beschuss zu nehmen.

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