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    Russland will nach Abchasien fahrenden Frachtern Geleitschutz geben - MEHR

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    Russland will nach Abchasien fahrenden Frachtschiffen in neutralen Gewässern Geleitschutz geben, um deren Kaperung durch georgische Küstenwache zu verhindern. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Suchumi.

    SUCHUMI, 02. Oktober (RIA Novosti). Russland will nach Abchasien fahrenden Frachtschiffen in neutralen Gewässern Geleitschutz geben, um deren Kaperung durch georgische Küstenwache zu verhindern. Das sagte der russische Außenminister Sergej Lawrow am Freitag in Suchumi.

    „Wir sind davon überzeugt, dass man ein solches Geleit für Schiffe organisieren kann, um einen Schutz vor Provokationen zu garantieren“, sagte Lawrow nach Verhandlungen mit abchasischen Spitzenpolitikern in Suchumi. Russland und Abchasien haben sich ihm zufolge darauf geeinigt, einen Rahmen für solche Kooperation zu konzipieren.

    Davor hatte der Vizechef des russischen Grenzschutzes Jewgeni Intschin mitgeteilt, dass die russische Küstenwache Abchasien beim Schutz von Schiffen in dessen Hoheitsgewässern helfen werde. Dies sei vom russisch-abchasischen Abkommen über Grenzschutz vorgesehen.

    Georgien betrachtet den abchasischen Küstenbereich als eigenes  Hoheitsgewässer. Am 16. August hatten georgische Grenzer den türkischen Tanker „Buket" gestoppt und ihm die Weiterfahrt nach Abchasien verweigert. Der Kapitän wurde festgenommen und zu 24 Jahren Haft verurteilt. Abchasien reagierte mit der Drohung, georgische Schiffe in seinen Gewässern unter Beschuss zu nehmen. Russland forderte von Tiflis, das Kapern von Schiffen in neutralen Gewässern auf dem Schwarzen Meer zu stoppen.

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