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    Hillary Clinton hofft auf schnelle Beilegung der Wahlkrise in Afghanistan

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    US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Montag gesagt, dass sie auf eine schnelle Lösung der Wahlkrise in Afghanistan rechnet, die mit einer neuen Stimmenauszählung zusammenhängt, meldet AP.

    MOSKAU, 20. Oktober (RIA Novosti). US-Außenministerin Hillary Clinton hat am Montag gesagt, dass sie auf eine schnelle Lösung der Wahlkrise in Afghanistan rechnet, die mit einer neuen Stimmenauszählung zusammenhängt, meldet AP.

    Am Montag übergab die Beschwerdekommission der Zentralen Wahlkommission die Ergebnisse einer selektiven Überprüfung von zehn Prozent der verdächtigen Wahlzettel und forderte die Aufhebung der Angaben aus 210 Wahllokalen bei der endgültigen Stimmenauszählung, wo die Fälschungen der Stimmzettel ermittelt wurden.

    Zugleich verwies die Kommission darauf, dass die Zentrale Wahlkommission die Angaben aus 18 Wahllokalen, wo keine Fälschungen der Stimmzettel festgestellt wurden, in die endgültigen Wahlergebnisse aufnehmen muss.

    Hillary Clinton teilte auch mit, in letzter Zeit mit dem heutigen Präsidenten Afghanistans Hamid Karzai telefonisch mehrmals gesprochen zu haben. Ihm zufolge wird er über seine geplanten Maßnahmen zur Überwindung der Krise am heutigen Dienstag informieren.

    Gemäß der afghanischen Wahlgesetzgebung wird zum Präsidenten Afghanistans jener Kandidat, der 50 Prozent der Stimmen der Wählerschaft plus eine Stimme auf sich vereinigen kann. Sollte das nicht geschehen, soll in zwei Wochen der zweite Wahlgang stattfinden.

    Nach vorläufigen Wahlergebnissen sammelte Karzai etwa 55 Prozent und sein Hauptopponent Dr. Abdullah Abdullah zirka 28 Prozent der Wählerstimmen.

    Die Opponenten des derzeitigen Präsidenten verkündeten eine massenhafte Fälschung während der Abstimmung zu Gunsten Karzais.

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