21:47 21 August 2017
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    Moskau rechnet mit fairer Stichwahl in Afghanistan

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    Die Entscheidung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, die für den 7. November angesetzte Stichwahl zu akzeptieren, ist international, darunter auch in Moskau, auf positives Echo gestoßen.

    MOSKAU, 20. Oktober (RIA Novosti). Die Entscheidung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai, die für den 7. November angesetzte Stichwahl zu akzeptieren, ist international, darunter auch in Moskau, auf positives Echo gestoßen.

    Moskau gehe davon aus, dass die Stichwahl zum geplanten Termin stattfinde und deren Ergebnis den Willen der afghanischen Bevölkerung widerspiegele, betonte Andrej Nesterenko, Sprecher des russischen Außenministeriums, am Dienstagabend.

    Hoffentlich bilde der Wahlsieger dann eine effiziente Regierung, um dem wirtschaftlichen Wiederaufbau und der politischen Stabilisierung im Land neue Impulse zu geben, hieß es.

    US-Präsident Barack Obama äußerte, Karsais Zustimmung für die Stichwahl sei ein wichtiger Schritt, der ermögliche, den Willen des Volkes zu berücksichtigen.

    UN-Generalsekretär Ban Ki-moon würdigte Karsais Treue zu demokratischen und Verfassungsnormen.

    Nato-Chef Anders Fogh Rasmussen rief die Afghanen auf, trotz extremistischer Drohungen wieder zur Urne zu gehen: „Die Nato verfügt über Truppen vor Ort, um afghanischen Sicherheitskräften während der Stichwahl zu helfen“.

    Die Agentur AFP zitierte EU-Chefdiplomat Javier Solana mit den Worten, er rechne mit einem „vertrauenswürdigen und legitimen“ Wahlergebnis.

    Die afghanische Wahlbehörde hatte am Dienstag mitgeteilt, bei der Präsidentenwahl am 20. August habe der derzeitige Staatschef Hamid Karsai knapp unter 50 Prozent der Stimmen erhalten. Die Stichwahl finde am 7. November statt.

    Karsai sagte, die Entscheidung der Wahlbehörde sei legitim und richtig. Bei der Stichwahl tritt er nun gegen den früheren Außenminister Abdullah Abdullah an.

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