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    "Islamischer Staat Irak" übernahm Verantwortung für Terroranschläge in Bagdad

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    Die mit dem Terrornetz Al Qaida verbundene Gruppierung "Islamischer Staat Irak" hat die Verantwortung für die Terrorakte am vergangenen Sonntag in Bagdad übernommen, bei denen 155 Menschen ums Leben kamen und mehr als 700 weitere verletzt wurden.

    MOSKAU, 27. Oktober (RIA Novosti). Die mit dem Terrornetz Al Qaida verbundene Gruppierung "Islamischer Staat Irak" hat die Verantwortung für die Terrorakte am vergangenen Sonntag in Bagdad übernommen, bei denen 155 Menschen ums Leben kamen und mehr als 700 weitere verletzt wurden.

    Eine Erklärung der Gruppierung wurde am Montag auf einer der islamistischen Webseiten veröffentlicht, berichtet Reuters.

    "Ziele der Selbstmordattentäter waren die Nester der Gottlosigkeit auf dem Boden des Khalifats", heißt es darin. "Die Feinde begreifen nur die Sprache der Stärke."

    Indessen teilte Khaled Abdel Fattah Mahmud al Mashhadani, Chef der Propaganda-Abteilung von Al Qaida im Irak, der 2007 von US-Militärs festgenommen worden war, mit, dass Al Bagdadi, der als Führer des "Islamischen Staates Irak" gilt, in Wirklichkeit eine erfundene Figur ist, in deren Namen die virtuelle Organisation ihre Appelle im Internet verbreitet.

    Auch die US-Militärs vertreten die Auffassung, dass der "Islamische Staat Irak" 2006 als eine virtuelle Bewegung geschaffen worden war, die dann Verantwortung für zahlreiche Terrorakte übernahm.

    Nach Ansicht der amerikanischen Militärexperten handle es sich dabei um einen letzten Versuch von Al Qaida, das Streben nach der Herstellung eines islamistischen Regimes nach dem Muster des 2001 gestürzten afghanischen Taliban-Regimes im Irak zu proklamieren.

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