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    Nahost: Netanjahu ruft Abbas zu Verhandlungen ohne Vorbedingungen auf

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    Israels Premier Benjamin Netanjahu hat am Montag den Palästinenserführer Mahmoud Abbas erneut zu einer unverzüglichen Aufnahme von Verhandlungen aufgerufen. Zugleich äußerte er keine neuen Ideen, die zur Überwindung der Stagnation im Nahostfriedensprozess beitragen könnten.

    TEL AVIV, 10. November (RIA Novosti). Israels Premier Benjamin Netanjahu hat am Montag den Palästinenserführer Mahmoud Abbas erneut zu einer unverzüglichen Aufnahme von Verhandlungen aufgerufen. Zugleich äußerte er keine neuen Ideen, die zur Überwindung der Stagnation im Nahostfriedensprozess beitragen könnten.

    Angesichts der Weigerung Israels, seine Siedlungspolitik einzustellen, verweigerten die Palästinenser eine Wiederaufnahme der Verhandlungen. Letzte Woche gab Abbas bekannt, er verzichte auf die Wahlen des Präsidenten der Palästinensischen Autonomie am 24. Januar 2010.

    "Wir sollten keine Vorbedingungen zu den Verhandlungen stellen, so etwas hat es im Laufe des seit 16 Jahren andauernden Friedensprozesses nicht gegeben", sagte Netanjahu am Montag in Washington. "Keine andere israelische Regierung war dermaßen bereit, die Siedlungsaktivitäten im Interesse eines Neustarts des Verhandlungsprozesses einzuschränken. Ich appelliere heute an den Chef der Palästinensischen Autonomie, Mahmoud Abbas: ‚Wollen wir die Möglichkeit für die Durchsetzung einer historischen Einigung wahrnehmen, so sollen wir die Verhandlungen unverzüglich aufnehmen."

    In Washington legte der israelische Premier seine Vorstellung von den Grundprinzipien der Regelung mit den Palästinensern dar: Zwei Staaten für zwei Völker, Entmilitarisierung des palästinensischen Staates und Anerkennung Israels als einen jüdischen Staat durch die Palästinenser.

    Am Dienstag verhandelt Netanjahu mit US-Präsident Barack Obama hinter verschlossenen Türen.

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