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    Ukraines Außenminister: Kiew und Moskau vereinbarten wöchentliche Konsulationen

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    Kiew und Moskau haben vereinbart, ihre bilateralen Beziehungen wöchentlich zu erörtern. Das teilte der ukrainische Außenminister Pjotr Poroschenko mit.

    KIEW, 10. November (RIA Novosti). Kiew und Moskau haben vereinbart, ihre bilateralen Beziehungen wöchentlich zu erörtern. Das teilte der ukrainische Außenminister Pjotr Poroschenko mit.

    "Wöchentlich werden dringende Fragen der bilateralen Beziehungen, die einer Lösung bedürfen, behandeln", teilt der Pressedienst des ukrainischen Regierungschefs am Dienstag mit.

    Poroschenko verwies darauf, dass am 19. November eine Sitzung des Komitees für wirtschaftliche Zusammenarbeit der zwischenstaatlichen Kommission Russland-Ukraine in Jalta auf der Schwarzmeer-Halbinsel Krim stattfinden wird.

    "Derzeit konzipieren wir die Arbeit des ukrainisch-russischen Wirtschaftskomitees", so Poroschenko. "Wir haben bereits erörtert, auf welchem Wege wir alle Barrieren in unseren Beziehungen beseitigen werden. Ein Termin der Konsultationen auf der Ebene der Außenminister bieder Länder steht schon fest. Die Unterkommission für die Schwarzmeerflotte, die viele Wochen und Monate pausiert hat, tagt jetzt wieder."

    Poroschenko war Anfang Oktober zum Außenminister der Ukraine ernannt worden. Bis dahin war das Außenministeramt rund ein halbes Jahr unbesetzt gewesen. Unmittelbar nach seiner Ernennung nahm er eine Verbesserung der Beziehungen zwischen Kiew und Moskau in Angriff. Am 23. Oktober traf er mit seinem russischen Amtskollegen Sergej Lawrow zusammen.

    Im August hatte Russlands Präsident Dmitri Medwedew seinen ukrainischen Amtskollegen Viktor Juschtschenko beschuldigt, dieser weiche von den Prinzipien der Freundschaft und Partnerschaft mit Russland ab. Er gab Moskaus Entschluss bekannt, vorerst keinen neuen Botschafter nach Kiew zu entsenden. In seiner Antwort äußerte Juschtschenko sein Bedauern über die "unfreundliche Botschaft" des russischen Amtskollegen.

    Die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko erklärte ihrerseits, eine Pause in der Entwicklung der bilateralen Beziehungen sei unzulässig. Sie persönlich werde alles nur Mögliche für die Vertiefung der bilateralen Beziehungen, insbesondere in der Wirtschaft, unternehmen.

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