15:56 21 Juli 2018
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    Kriegsgefahr: Brasilien will im Konflikt um US-Basen vermitteln

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    In dem Konflikt um die US-Militärbasen, der zwischen Kolumbien und Venezuela eskaliert, will Brasiliens Regierung vermitteln.

    MOSKAU, 10. November (RIA Novosti). In dem Konflikt um die US-Militärbasen, der zwischen Kolumbien und Venezuela eskaliert, will Brasiliens Regierung vermitteln.

    „Es geht darum, den Dialog zu erleichtern. Das hängt aber nicht nur von uns ab“, zitierten lateinamerikanische Medien am Dienstag den brasilianischen Außenminister Celso Amorim.

    Amorim sagte, er hoffe auf ein Treffen des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez mit seinem kolumbianischen Amtskollegen Alvaro Uribe. Es stehe aber nicht fest, ob und wann es zu diesem Treffen kommen könnte.

    Der brasilianische Präsident Lula da Silva hatte zuvor Chavez und Uribe zum Amazonas-Gipfel eingeladen, der am 26. November in Manaus stattfinden soll.

    Nachdem Kolumbien Ende Oktober den USA sieben Militärbasen zur Verfügung gestellt hatte, warf Venezuelas Präsident dem Nachbarland vor, zu einem „US-Bundesstaat“ zu mutieren. Chavez befürchte eine Aggression gegen Venezuela, die dann auf einen Krieg in ganz Lateinamerika hinauslaufen werde.

    Kolumbiens Regierung erwiderte, ihre Zustimmung zu den US-Basen trage lediglich zur Drogenbekämpfung bei und richte sich keineswegs gegen Venezuela. Kolumbien bat die Organisation amerikanischer Staaten und die Vereinten Nationen um Vermittlung.

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