20:19 26 September 2017
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    Moskau warnt Westen vor Einflusskampf im GUS-Raum

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    Als „Nachhall“ des Kalten Krieges hat der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin den Versuch westlicher Länder gebrandmarkt, um den postsowjetischen „Einflussbereich“ mit Russland zu buhlen.

    CAMBRIDGE, 18. November (RIA Novosti). Als „Nachhall“ des Kalten Krieges hat der russische Vizeaußenminister Grigori Karassin den Versuch westlicher Länder gebrandmarkt, um den postsowjetischen „Einflussbereich“ mit Russland zu buhlen.

    Die einstige „bipolare Welt-Konstellation“ habe sowohl die Ideologie als auch die praktische Politik maßgeblich beeinflusst, ihr „Nachhall“ sei bislang wahrnehmbar, sagte Karassin am Mittwoch auf der Konferenz zum Thema „Der Kalte Krieg und dessen Erbe“ in Cambridge.

    Es gehe unter anderem um den „Triumphalismus“ einiger Länder wie die USA nach dem angeblichen Sieg des Westens im Kalten Krieg sowie um die Versuche, den von der Sowjetunion eingebüßten Einflussbereich zu beanspruchen.

    Die an die früheren Sowjetrepubliken gerichtete Aufforderung, „zwischen einer starken NATO und einem schwachen Russland zu wählen“, zeige eine „schwer destabilisierende“ Wirkung.

    Nun gebe es aber eine „einmalige Chance“, die Sicherheit im euroatlantischen Raum neu zu gestalten, betonte Karassin im Hinblick auf den von Dmitri Medwedew vorgeschlagenen Sicherheitsvertrag für Europa, dem sich alle Länder unabhängig von ihrer Bündniszugehörigkeit anschließen könnten.

    Dieser Vertrag wäre laut Karassin ein guter Weg, um sich vom Kalten Krieg zu distanzieren.

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