03:36 24 September 2017
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    Vertrag von Lissabon macht Erörterung der Beziehungen Russland-EU erforderlich - Medwedew

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    Russland-EU-Gipfel in Stockholm (8)
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    Der russische Präsident Dmitri Medwedew hält es für notwendig, nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon mit den europäischen Partnern die weitere Zusammenarbeit zwischen Russland und der Europäischen Union zu besprechen.

    STOCKHOLM, 18. November (RIA Novosti). Der russische Präsident Dmitri Medwedew hält es für notwendig, nach dem Inkrafttreten des Vertrages von Lissabon mit den europäischen Partnern die weitere Zusammenarbeit zwischen Russland und der Europäischen Union zu besprechen.

    Der Vertrag tritt am 1. Dezember 2009 in Kraft.

    „Es ist notwendig, darüber nachzudenken, wie wir die weitere Arbeit unter Berücksichtigung des neuen Teils bei der Entwicklung der Europäischen Union gestalten werden“, sagte der russische Präsident auf dem Russland-EU-Gipfel, der am Mittwoch in Stockholm eröffnet wurde.

    Er hob hervor, dass Moskau und Brüssel viele Interessenbereiche haben, wo es Berührungspunkte gibt. Unter anderem kämpfen Russland und die EU gemeinsam gegen die neuen Herausforderungen und Bedrohungen.

    Laut Medwedew bedeutet das jedoch nicht, dass die Spannungen in den Beziehungen zwischen Russland und der EU überwunden sind. Aber das Hauptsächliche bestehe darin, dass Russland und die EU Umgang miteinander pflegen und einen ständigen Dialog führen.

    Der schwedische Premierminister Frederik Reinfeldt als Regierungschef des derzeitigen EU-Vorsitzlandes begrüßte den russischen Präsidenten und brachte die Hoffnung auf eine gute Diskussion zu den Problemen der Klimaänderung und zur Überwindung der Folgen der globalen Finanz- und Wirtschaftskrise zum Ausdruck.

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