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    Polens Ex-Staatschef Walesa kritisiert Wahl des EU-Präsidenten

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    Polens Ex-Staatschef und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa hat die Modalität der Wahl des EU-Präsidenten heftig kritisiert.

    WARSCHAU, 19. November (RIA Novosti). Polens Ex-Staatschef und Friedensnobelpreisträger Lech Walesa hat die Modalität der Wahl des EU-Präsidenten heftig kritisiert.

    "Ich habe mir diese historische Wahl ganz anders vorgestellt", schrieb Walesa in seinem am Donnerstag in Warschau veröffentlichten Kommentar. "Statt transparenter und klarer Regeln haben wir es mit Spielereien hinter der Kulisse und Geheimgesprächen hinter verschlossenen Türen zu tun. Der auf diese Weise gewählte EU-Präsident wird es schwer haben, mit der Unterstützung der Völker zu rechnen ... Es hat nicht einmal eine offizielle Präsentation der Kandidaten oder ihrer Programme gegeben", schrieb der Ex-Präsident.

    Man könne nicht ein bisschen schwanger sein. Aber die Europäische Union und die (Präsidenten-)Kandidaten versuchten anscheinend, das Gegenteil zu beweisen, kommentierte Walesa.

    Der EU-Präsident sowie der EU-Außenminister sollen am Donnerstag bei einem Arbeitsessen der führenden Repräsentanten der EU-Mitgliedsländer in Brüssel gewählt werden. Zu den Favoriten zählen Belgiens Regierungschef Herman Van Rompuy (62) und Lettlands Ex-Präsidentin Vaira Vike-Freiberga (71).

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