07:11 17 Dezember 2017
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    Medwedew empfängt Westerwelle

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    Russlands Präsident Dmitri Medwedew empfängt am heutigen Freitag Vizebundeskanzler und Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der zu einem Arbeitsbesuch auf Einladung des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Russland weilt.

    MOSKAU, 20. November (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew empfängt am heutigen Freitag Vizebundeskanzler und Bundesaußenminister Guido Westerwelle, der zu einem Arbeitsbesuch auf Einladung des russischen Außenministers Sergej Lawrow in Russland weilt.

    "Der Hauptschwerpunkt wird auf einer Analyse von Stand und Entwicklungsperspektiven der russisch-deutschen Beziehungen liegen, unter anderem unter Berücksichtigung der neuen Zusammensetzung des Parlaments und der Regierung der BR Deutschland", teilt der Kreml-Pressedienst in diesem Zusammenhang mit.

    Moskau und Berlin seien objektiv an einer weiteren Vertiefung der bilateralen Partnerschaft interessiert, die ein positiver Faktor in der europäischen Politik und bei globalen Fragen ist.

    In diesem Kontext würden der Zeitplan der weiteren russisch-deutschen politischen Kontakte auf höchster Ebene und einige besonders bedeutende Projekte der bilateralen Zusammenarbeit diskutiert. Einen besonderen Platz nehme dabei der Bau der Gaspipeline Nord Stream, heißt es in der Erklärung.

    Im Rahmen der auf Vertrauen beruhenden außenpolitischen Koordinierung zwischen Russland und Deutschland würden der Präsident und der Vizebundeskanzler Meinungen zu zentralen internationalen Problemen austauschen, einschließlich einer Durchsetzung der von Medwedew am 5. Juni 2008 in Berlin unterbreiteten Initiative zur Unterzeichnung eines europäischen Sicherheitsvertrags, des iranischen Atom-Dossiers sowie der Problematik der strategischen Stabilität und der Beziehungen Russland - NATO. "Unter den aktuellen Fragen wird Afghanistan besondere Aufmerksamkeit gewidmet", wo Westerwelle und Lawrow diese Woche an der Zeremonie der Amtseinführung des afghanischen Präsidenten Hamid Karsai teilgenommen haben.

    Die russische Seite hoffe, dass die FDP "im Geiste der Kontinuität zur Umsetzung des Kurses auf ein konstruktives Zusammenwirken mit Russland beitragen wird".