13:58 11 Dezember 2017
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    Chef der Arabischen Liga warnt vor Eile mit neuer Nahost-Konferenz

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    Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat RIA Novosti erklärt, unter welchen Bedingungen die Palästinenser mit den Israelis verhandeln würden, wann die Nahost-Konferenz in Moskau stattfinden könnte und ob er Ägyptens Präsident werden will.

    DUBAI, 20. November (RIA Novosti). Der Generalsekretär der Arabischen Liga, Amr Mussa, hat RIA Novosti erklärt, unter welchen Bedingungen die Palästinenser mit den Israelis verhandeln würden, wann die Nahost-Konferenz in Moskau stattfinden könnte und ob er Ägyptens Präsident werden will.

    Gespräche zwischen den Israelis und den Palästinensern seien erst möglich, wenn Israel den Siedlungsbau beende. Einige Monate danach komme dann die Zeit für die geplante Nahost-Konferenz in Moskau, sagte Mussa am Freitag RIA Novosti in Dubai. Diese Konferenz ziele dann darauf ab, die „positive Dynamik“ im Regelungsprozess zu untermauern.

    „Unser grundlegendes und wichtigstes Ziel bleibt die Gründung eines palästinensischen Staates. Israel tut aber alles, um die Ausrufung eines unabhängigen Palästinas zu verhindern“, hieß es.

    Mussa, den arabische Medien als möglichen aussichtsreichen Anwärter auf den Präsidentenposten in Ägypten behandeln, wollte vorerst nicht auf die Frage antworten, ob er bei der Wahl 2011 wirklich kandidieren wird: „Kein Wort darüber, solange ich mich außerhalb Ägyptens befinde“.

    Mussa war schon ägyptischer Außenminister gewesen. Falls er bei der Präsidentenwahl kandidiert, tritt er möglicherweise gegen den scheidenden IAEO-Chef Mohammad ElBaradei an, der in einem CNN-Interview ebenfalls seine Kandidatur nicht ausgeschlossen hatte.

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