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    Russland federt Krisenfolgen deutlich ab - Medwedew will neue Wirtschaft (Zusammenfassung)

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    Russland hat die Folgen der Krise noch nicht vollständig überwinden, aber den Schaden deutlich minimieren können.

    ST. PETERSBURG, 21. November (RIA Novosti). Russland hat die Folgen der Krise noch nicht vollständig überwinden, aber den Schaden deutlich minimieren können.

    Das erklärte der russische Präsident Dmitri Medwedew am Samstag auf einem Kongress der Regierungspartei Geeintes Russland in St. Petersburg. "Dank der Kooperation der Strukturen der Zivilgesellschaft, der Partei und der Machtorgane auf allen Ebenen gelang es uns, die negativen Folgen der globalen Krise abzufedern. Natürlich möchte man diese Folgen auf Null reduzieren. Leider gibt es kein einziges Land, das es geschafft hat."

    Medwedew zufolge erfüllt der Staat weiter seine sozialen Verpflichtungen. Zugleich sprach sich der Präsident für die Gewährleistung eines schnellen Wachstums der Wirtschaft und der Einkommen der Bürger aus.

    "Russland muss die Struktur seiner Wirtschaft ändern, damit sie nicht mehr so stark von den Launen der internationalen Konjunktur abhängig sein wird. Die zurückbleibende rohstoffabhängige Wirtschaft, die unter den gegenwärtigen Verhältnissen nur bedingt als eine Wirtschaft bezeichnet werden kann, kann kein substantielles und beständiges Wachstum des nationalen Wohlstandes garantieren. Unsere soziale Gesundheit hängt zu stark von Faktoren ab, die wir nicht kontrollieren können ... Das gibt es auch in anderen Ländern. Aber in Russland ist die Abhängigkeit von der Konjunktur globaler Märkte extrem stark. Das resultiert aus Mängeln der (russischen) Wirtschaft."

    "Unser Land braucht eine neue Wirtschaft. Diese Wirtschaft soll sich auf intellektuelle Vorteile und unikale Kenntnisse gründen. Das Ziel besteht darin, die Lebensqualität der Menschen durch die Entwicklung neuer Technologien unentwegt zu verbessern."

    Eine solche Wirtschaft werde Russland helfen, den Status einer Weltmacht weiter zu erhalten. "Wir müssen das tun und somit ein würdiges Leben für einen jeden sichern." Die Abhängigkeit von Rohstoffexporten werde nur zur Degradierung führen, sagte Medwedew.

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