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    Obamas Lächeln verbirgt aggressive Pläne - Castro

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    Die USA setzen ihre gegen Lateinamerika, die Bolivarianische Allianz und Venezuela gerichtete offensive Politik fort, verbergen aber diese hinter dem angenehmen Lächeln von Präsident Barack Obama.

    HAVANNA, 15. Dezember (RIA Novosti). Die USA setzen ihre gegen Lateinamerika, die Bolivarianische Allianz und Venezuela gerichtete offensive Politik fort, verbergen aber diese hinter dem angenehmen Lächeln von Präsident Barack Obama. Das stellte der kubanische Revolutionsführer Fidel Castro in einem Brief an den venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez.

    Chavez verlaß den Brief in der Abschlusssitzung des Gipfels der Allianz in Havanna. "Dieser Brief gilt allen Teilnehmern des Treffens", sagte Chavez.

    "Der Militärputsch in Honduras und die Einrichtung von sieben Militärstützpunkten in Kolumbien - das sind Fakten, die bereits nach dem Amtsantritt des neuen USA-Präsidenten geschehen sind", so Castro in seinem Brief.

    "Die realen Absichten des Imperiums sind offensichtlich", schreibt der Commandante, diesmal werden sie aber "hinter dem angenehmen Lächeln und dem afrikanischen Gesicht von Barack Obama verborgen".

    Washingtons Ziel bestehe in einer Aggression gegen Venezuela. Die USA "mobilisieren die rechten Kräfte Lateinamerikas, um Venezuela und damit auch den Ländern der Bolivarianischen Allianz einen Schlag zuzufügen".

    Sollten die USA erneut in den Besitz der großen Öl- und Gasressourcen Venezuelas kommen, werden die Länder der Karibik und Zentralamerikas "die großzügigen Lieferbedingungen einbüßen, die das revolutionäre Venezuela heute bietet".

    Im Brief kritisierte Castro den USA-Präsidenten auch für den Beschluss, eine Truppenverstärkung nach Afghanistan zu entsenden.

    In seiner Ansprache bei der Nobelpreisverleihung wollte Obama das brutale Gemetzel, das in diesem fernen Land im Gange ist und wo die meisten Opfer schutzlose Dorfeinwohner sind, als einen "gerechten Krieg" hinstellen, schreibt Castro. Obamas Gesicht verriet aber, dass sich der US-Präsident "der Verlogenheit seiner Worte bewusst ist".

    Die Bolivarianische Allianz (ALBA) war 2004 auf Initiative von Chavez und Fidel Castro zur Förderung der Zusammenarbeit in Lateinamerika und zum Widerstand gegen den wirtschaftlichen Einfluss der USA gegründet worden. Der Staatenvereinigung gehören Bolivien, Nicaragua, Honduras, Dominikanische Republik, Ecuador, St. Vincent, Antigua und Barbuda an.

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