15:04 15 Dezember 2017
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    Obama ist "Kriegsnobelpreisträger" - Chavez

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    Als einen "Kriegsnobelpreisträger" hat Venezuelas Staatschef Hugo Chavez den USA-Präsidenten Barack Obama bezeichnet.

    HAVANNA, 15. Dezember (RIA Novosti). Als einen "Kriegsnobelpreisträger" hat Venezuelas Staatschef Hugo Chavez den USA-Präsidenten Barack Obama bezeichnet. Mit diesen Worten kritisierte er in der Abschlusssitzung des Gipfeltreffens der Bolivarianischen Allianz (ALBA) in Havanna den USA-Beschluss, Militärstützpunkte auf dem Territorium Kolumbiens zu benutzen.

    Die politische Situation in Lateinamerika hatte sich nach der Unterzeichnung am 30. Oktober eines Abkommens zwischen den USA und Kolumbien über die Nutzung von Militärstützpunkten auf dem Territorium dieses lateinamerikanischen Staates verschärft. Kuba, Venezuela und einige andere Länder kritisierten die USA-Außenpolitik für übermäßige Aggressivität und betonten, dass die geplante Stationierung von US-Streitkräften in Kolumbien Frieden und Sicherheit gefährden würden.

    Auch die anderen ALBA-Länder verurteilten in ihrer Abschlusserklärung "die politische und militärische Offensive der USA auf die Region Lateinamerikas und der Karibik".

    "Lateinamerika und Karibik müssen eine von ausländischen Stützpunkten freie Region sein", hieß es im Dokument.

    Die Bolivarianische Allianz (ALBA) war 2004 auf Initiative von Chavez und Fidel Castro zur Förderung der Zusammenarbeit in Lateinamerika und zum Widerstand gegen den wirtschaftlichen Einfluss der USA gegründet worden. Der Staatenvereinigung gehören Bolivien, Nicaragua, Honduras, Dominikanische Republik, Ecuador, St. Vincent, Antigua und Barbuda an.

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