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    Nordkaukasus weiterhin gefährlich für Journalisten - Experte

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    Mit besonders großem Risiko ist die Arbeit der Journalisten in Russland im Nordkaukasus sowie in Tatarstan und Baschkirien verbunden. In diesen Regionen werden die Presseleute bei der Ausführung ihrer Berufsaufgaben auch unter den größten Druck gesetzt.

    MOSKAU, 15. Dezember (RIA Novosti). Mit besonders großem Risiko ist die Arbeit der Journalisten in Russland im Nordkaukasus sowie in Tatarstan und Baschkirien verbunden. In diesen Regionen werden die Presseleute bei der Ausführung ihrer Berufsaufgaben auch unter den größten Druck gesetzt. Diese Feststellung traf Oleg Panfilow, Direktor des Zentrums für Journalistik und Extremsituationen, in einem RIA-Novosti-Gespräch.

    Seit 1993 seien in Russland mehr als 50 Journalisten auf Bestellung getötet worden. "All diese Verbrechen wurden nicht ermittelt, die Täter wurden nicht bestraft", so Panfilow.

    Neben dem Nordkaukasus - "ich meine damit Dagestan, Karatschajewo-Tscherkessien, Kabardino-Balkarien, eigentlich alle Teilrepubliken im Nordkaukasus" - wo die Arbeit für die Journalisten besonders gefährlich sei, gebe es noch einige Regionen, in denen die Arbeit durch den von den jeweiligen regionalen Behörden ausgehenden Druck erschwert werde.

    "Es gibt natürlich Regionen, in denen keine Journalisten getötet werden, aber auch dort ist die Arbeit durch den Druck der Behörden sehr erschwert", sagte der Experte. "Das sind Tatarstan, Baschkirien und Regionen Südrusslands."

    Mehr oder weniger frei seien die Arbeitsbedingungen für Journalisten in einigen Ural-Gebieten und in Zentralrussland, fügte er hinzu.

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