07:31 15 Dezember 2017
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    Experte: Waffentransporter aus Nordkorea gehörte Russen Bout

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    Wirbel um mutmaßlichen russischen Waffenhändler Bout (107)
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    Die in Thailand beschlagnahmte Il-76-Maschine mit 40 Tonnen Waffen an Bord hat laut einem schwedischen Rüstungsexperten mit Aktivitäten des Russen Viktor Bout zu tun, dem die USA illegale Waffendeals vorwerfen

    MOSKAU, 15. Dezember (RIA Novosti). Die in Thailand beschlagnahmte Il-76-Maschine mit 40 Tonnen Waffen an Bord hat laut einem schwedischen Rüstungsexperten mit Aktivitäten des Russen Viktor Bout zu tun, dem die USA illegale Waffendeals vorwerfen.

    Am Dienstag zitierte die russische Zeitung „Gaseta“ in ihrer Onlineausgabe Hugh Griffiths vom schwedischen SIPRI-Institut mit den Worten, das Flugzeug habe zuvor einem Unternehmen gehört, das vom zurzeit in thailändischer U-Haft sitzenden Bout kontrolliert worden sei. Dann habe das Unternehmen Beirbas, das mit dem serbischen Waffenhändler Tomislav Dmanjanovic in Verbindung gebracht werde, die Maschine übernommen, so der Experte unter Berufung auf Angaben des US-Finanzministeriums.

    Der derzeitige georgische Flugzeugbesitzer Air West sei nur eine Tarnung. In Wirklichkeit sei die Maschine für weitere illegale Waffentransporte eingesetzt worden, sagte Griffiths. Georgiens Transportbehörde hatte am Montag mitgeteilt, Air West habe das Flugzeug im November an eine ukrainische Firma verleast.

    Der Transport aus Nordkorea war am Samstag in Bangkok gestoppt worden, nachdem die dortigen Geheimdienstler das Flugzeug bei einer Zwischenlandung kontrolliert und 40 Tonnen Waffen, darunter Granatwerfer und tragbare Boden-Luft-Raketen, entdeckt hatten. Der Besatzung gehören vier Kasachen und ein Weißrusse an. Thailändischen Medienberichten zufolge handelt es sich möglicherweise um einen illegalen Waffentransport nach Sri Lanka oder in den Nahen Osten.

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