20:35 17 Dezember 2017
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    Präsident Medwedew: Klima-Diskussion darf nicht in Hexenjagd ausarten

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    Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen (44)
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    Bei der Erörterung der im Sinne des Kyoto-Protokolls geschlossenen Abkommen werden die an Energieträgern reichen Länder dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zufolge unter Druck gesetzt.

    MOSKAU, 15. Dezember (RIA Novosti). Bei der Erörterung der im Sinne des Kyoto-Protokolls geschlossenen Abkommen werden die an Energieträgern reichen Länder dem russischen Präsidenten Dmitri Medwedew zufolge unter Druck gesetzt.

    Wie Medwedew am Dienstag bei einem Treffen mit russischen Akademie-Wissenschaftlern sagte, dürfen die Verhandlungen nicht in eine Hexenjagd ausarten.

    Die in Kopenhagen laufende UN-Konferenz zum Klimawandel gestaltet sich nur schwierig. Russland setzt sich dafür ein, im Anschluss an das im Jahr 2012 ablaufende Kyoto-Protokoll neue Vereinbarungen über Treibhausgas-Emissionen zu treffen.

    „Wir sind uns dessen bewusst, wie sehr unsere wirtschaftliche Entwicklung noch von dieser Komponente (Energieträgerpotential) abhängt. Wir müssen selbstverständlich daran denken, neue Energiequellen zu schaffen. Wir sind auch verpflichtet, eine alternative Energetik zu entwickeln. Dabei dürfen wir die Kohlenwasserstoffenergetik nicht vergessen…“, sagte Medwedew.

    „Hierbei handelt es sich um eine sehr feine Balance, auch zwischen den Wirtschaftsinteressen“, so Medwedew.

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