10:11 11 Dezember 2017
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    Nahost: PLO-Chef nennt Bedingungen für Wiederaufnahme der Gespräche mit Israel

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    Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat am Dienstag zwei Bedingungen für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Israel formuliert. Das sind die Einstellung der Ansiedlungstätigkeit „für eine gewisse Zeit“ und die Anerkennung der Grenze von 1949-1967 als Grundlage für die territoriale Abgrenzung.

    GAZA, 15. Dezember (RIA Novosti). Der Chef der Palästinensischen Autonomiebehörde, Mahmud Abbas, hat am Dienstag zwei Bedingungen für die Wiederaufnahme der Friedensgespräche mit Israel formuliert. Das sind die Einstellung der Ansiedlungstätigkeit „für eine gewisse Zeit“ und die Anerkennung der Grenze von 1949-1967 als Grundlage für die territoriale Abgrenzung.

    Abbas’ Rede leitete die zweitägige Sitzung des Exekutivkomitees der Palästinensischen Befreiungsorganisation (PLO) ein, die über die Verlängerung der Amtszeit des Chefs der Palästinensischen Autonomiebehörde (PNA) entscheiden soll.

    Abbas schloss trotz der Stagnation der Verhandlungen die Möglichkeit aus, beim Widerstand gegen die israelische Okkupation wieder Gewaltmethoden anzuwenden.

    „Wenn Israel die Ansiedlungstätigkeit für eine gewisse Zeit einstellt und die Grenzen anerkennt, die wir durchsetzen wollen - und das sind legitime Grenzen -, wird uns nichts daran hindern, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und das, was wir in Annapolis vereinbart haben, zu vollenden“, so Abbas.

    Vor zwei Jahren hatten Abbas und der damalige israelische Premier, Ehud Olmert, in der US-amerikanischen Stadt Annapolis angekündigt, die Verhandlungen über die definitive Beilegung des bilateralen Konfliktes nach siebenjähriger Unterbrechung wieder aufzunehmen. Ein Jahr später wurde der Friedensdialog wieder unterbrochen.

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