16:37 26 September 2017
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    Wirtschaftskrise: Estland kürzt Wehrsold

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    Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftkrise muss die estnische Regierung den Wehrsold für Grundwehrdienstleistende um neun Prozent kürzen.

    TALLINN, 17. Dezember (RIA Novosti). Vor dem Hintergrund der anhaltenden Wirtschaftkrise muss die estnische Regierung den Wehrsold für Grundwehrdienstleistende um neun Prozent kürzen.

    Wie das Presseamt der Regierung am Donnerstag mitteilte, erhält ein Grundwehrdienstleistender ab dem 1. Januar je nach Dienstgrad zwischen 1558 und 2103 Kronen (100 bis 135 Euro) im Monat. Dadurch will das Verteidigungsministerium des baltischen Staates im kommenden Jahr umgerechnet mehr als 270 000 Euro sparen.

    Ungeachtet bedeutender Einschnitte im Militäretat würden alle Soldaten nach wie vor unentgeltlich mit Verpflegung und Uniformen ausgestattet, hieß es.

    In Estland sind Männer zwischen 18 und 27 Jahre wehrpflichtig. Der Grundwehrdienst dauert acht (bei Einberufung im Herbst) bis elf (bei Einberufung im Frühjahr) Monate. Für Wehrpflichtige besteht zudem das Recht auf Wehrersatzdienst.

    Die estnische Armee zählt rund 5 500 Soldaten. Bei einer allgemeinen Mobilmachung können weitere 16 000 eingezogen werden.

     

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