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    Ahmadinedschad sieht Kapitalismus als Hauptursache für Klimaerwärmung

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    Klimakonferenz in der dänischen Hauptstadt Kopenhagen (44)
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    Kapitalismus und liberale Wirtschaft sind laut Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Hauptursachen für die globale Klimaerwärmung.

    KOPENHAGEN, 17. Dezember (RIA Novosti). Kapitalismus und liberale Wirtschaft sind laut Irans Präsident Mahmud Ahmadinedschad die Hauptursachen für die globale Klimaerwärmung.

    "Millionen Menschen leiden unter den Folgen klimatischer Veränderungen. Deshalb ist ein neues globales Wirtschaftssystem nötig", erklärte Ahmadinedschad am Donnerstag auf dem Klimagipfel in Kopenhagen. (Beim alten System) würden viel zu viel fossile Brennstoffe verfeuert. "Der Kapitalismus und die liberale Wirtschaft zerstören die Natur", sagte er.

    Der iranische Präsident sagte ferner, dass die USA, wo nur fünf Prozent der Weltbevölkerung ansässig sind, extrem viel Energie verbrauchen. "Zudem ist der Militärhaushalt der USA mit dem Militäretat der übrigen Welt vergleichbar ... Was passiert, wenn auch andere Länder dieses Modell kopieren werden?"

    Den einzig möglichen Weg sieht Ahmadinedschad in der "Rückkehr zu menschlichen Werten und zum Göttlichen". Zudem sollten alle Länder Zugriff zu neuen Technologien haben, um eigene Energiequellen zu diversifizieren sowie erneuerbare Energien wie Wind-, Sonnen-, Gezeiten-, Atom- und geothermale Kraft zu nutzen. "Ich hoffe, dass diese historische Versammlung ein effektives Abkommen erzielen wird", sagte der iranische Präsident.

    Fotoreihe: Proteste beim Klimagipfel: Polizei wehrt Sturm auf Tagungszentrum in Kopenhagen ab

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