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    Entscheidung über Afghanistan-Feldzug war für Moskau schwer - General

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    Die Entscheidung über die Intervention in Afghanistan war der sowjetischen Führung schwer gefallen.

    MOSKAU, 21. Dezember (RIA Novosti). Die Entscheidung über die Intervention in Afghanistan war der sowjetischen Führung schwer gefallen.

    Das teilte General Iwaschow, einst hoher Mitarbeiter im sowjetischen Verteidigungsministerium und heute Präsident der Moskauer Akademie für geopolitische Probleme, am Montag während einer Konferenz zum Thema „30 Jahre Einmarsch der sowjetischen Truppen in Afghanistan: Ursachen, Folgen und Ergebnisse“ mit.

    Nach seinen Worten waren dem damaligen sowjetischen Verteidigungsminister zwei Mappen vorgelegt worden. In der einen befanden sich Argumente für den Krieg, in der anderen dagegen. Die Argumente wogen einander fast auf. Dennoch habe man sich für die Invasion entschieden, weil die Gefahr bestanden habe, dass in Afghanistan westliche Truppen stationiert würden, sagte Iwaschow. Außerdem sei Afghanistan für die Sicherheit der angrenzenden islamischen Sowjetrepubliken extrem wichtig gewesen.

    Nach den Worten des Ex-Kommandeurs der sowjetischen Spezialeinheit „Karpaty“, Oberst Gennadi Lobatschow, hatte die Gefahr bestanden, dass westliche Staaten Mittelstreckenraketen an der afghanisch-sowjetischen Grenze stationieren.

     

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