13:35 22 Juni 2018
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    Künstlich vertriebene Schneewolken können sich rächen - Experte

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    Künstliche Eingriffe in das Wetter sind dem Chef des russischen Greenpeace-Programms gegen Gifte, Alexej Kisseljow, zufolge gefährlich.

    MOSKAU, 22. Dezember (RIA Novosti). Künstliche Eingriffe in das Wetter sind dem Chef des russischen Greenpeace-Programms gegen Gifte, Alexej Kisseljow, zufolge gefährlich.

    Der Prozess des Wettermachens sei abscheulich, denn eine solche Verschiebung von Wetterfronten könne einen Schneefall von Moskau in ein angrenzendes Gebiet verlagern und gegebenenfalls zu einem schweren Verkehrskollaps führen, sagte der Experte am Dienstag RIA Novosti.

    Kisseljow merkte zugleich an, dass die dabei zu verwendenden Chemikalien, so Silberjodid, Zement und Trockeneis, an sich keine Gefahr darstellen würden.

    Wie der stellvertretende Leiter des staatlichen Dienstes für Hydrometeorologie und Umweltkontrolle, Valeri Djadjutschenko, in einem Interview für die Dienstagsausgabe der „Rossijskaja Gaseta“ sagte, wird das erste Experiment zum Auseinanderjagen von Schneewolken, das bis Jahresende in Moskau stattfinden sollte, voraussichtlich abgesagt.

    Der Moskauer Oberbürgermeister Juri Luschkow hatte vorgeschlagen, Schneewolken über Moskau unter Einsatz von Flugzeugen und unter Verwendung von besonderen Chemikalien auseinanderzujagen, um den Aufwand der Kommunaldienste für das Schneeräumen zu verringern. Nach Berechnungen des Moskauer Bürgermeisteramtes könnten dank dieser Methode auch bei zwei bis drei Flugzeugeinsätzen 300 000 Millionen Rubel (6,8 Millionen Euro) aus dem städtischen Budget eingespart werden.

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