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    Washington: Verzögerung mit Start-Nachfolgevertrag nicht kritisch

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    Die Verzögerung bei den Verhandlungen mit Russland über einen neuen strategischen Abrüstungsvertrag ruft in der US-Regierung keine Besorgnis hervor. Das betonte der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, Philip Crowley, am Dienstag in Washington.

    WASHINGTON, 23. Dezember (RIA Novosti). Die Verzögerung bei den Verhandlungen mit Russland über einen neuen strategischen Abrüstungsvertrag ruft in der US-Regierung keine Besorgnis hervor. Das betonte der offizielle Sprecher des US-Außenamtes, Philip Crowley, am Dienstag in Washington.

    Zugleich bekräftigte er die Absicht der US-Administration, einen neuen Vertrag möglichst bald zu schließen.

    "Wir bleiben den Prinzipien des bisherigen Start-Vertrags treu und werden die Verhandlungen über einen neuen Vertrag fortsetzen, auch wenn wir gehofft haben, einige Streitfragen noch bis zum Jahresende zu regeln", sagte er. "Ich denke jedoch nicht, dass uns die Tatsache außerordentlich besorgt, dass der Verhandlungsprozess etwas komplizierter verläuft und etwas mehr Zeit erfordert."

    Die bisherigen amerikanisch-russischen Verhandlungen in Genf sind "im Geiste des Vertrauens verlaufen", betonte der Diplomat. "Unser Ziel ist, den Vertrag möglichst bald zu schließen, und wir hoffen, dass die Delegationen ihre Verhandlungen Mitte Januar wiederaufnehmen werden."

    Der bisherige Vertrag über die Reduzierung der strategischen Offensivwaffen (Start-Vertrag) war am 5. Dezember abgelaufen. Letzten Sommer beauftragten die Präsidenten beider Länder ihre Delegationen, im Start-Nachfolgevertrag eine Reduzierung der Zahl der Gefechtsköpfe auf 1675 bis 1 500 zu verankern. Es gelang jedoch nicht, den neuen Vertrag noch vor dem Ablauf des bisherigen Start-Vertrags auszuhandeln.

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