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    Europarat will humanitäre Situation in Südossetien und Abchasien verbessern

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    Der Europarat ist laut seinem Generalsekretär Thorbjörn Jagland in jeder Weise bemüht, die Verbesserung der humanitären Situation in Südossetien und Abchasien zu fördern.

    MOSKAU, 23. Dezember (RIA Novosti). Der Europarat ist laut seinem Generalsekretär Thorbjörn Jagland in jeder Weise bemüht, die Verbesserung der humanitären Situation in Südossetien und Abchasien zu fördern.

    „Wir dürfen nicht zulassen, dass in Europa in Bezug auf den Menschenrechtsschutz ein ‚schwarzes Loch’ entsteht“, sagte der Chef des Europarates am Mittwoch auf einer Pressekonferenz in Moskau.

    Der Europarat sei bestrebt, in der Region auf Expertenebene zu arbeiten, ohne das Problem zu politisieren.

    „Wir geben uns Mühe, den Menschen humanitäre Hilfe zu leisten“, so Jagland.

    Zu dem menschenrechtlichen und dem humanitären Aspekt des Problems sagte Jagland, es sei vor allem notwendig, den Umsiedlern zu helfen. Der Europarat versuche, seinen Experten Zugang zu den beiden Republiken zu sichern, sagte Jagland.

    In der Nacht zum 8. August 2008 hatte die georgische Armee Südossetien überfallen und dessen Hauptstadt Zchinwali teilweise zerstört. Russland schickte zum Schutz der südossetischen Einwohner, von denen viele die russische Staatsbürgerschaft haben, seine Truppen in die Region und nötigte die georgischen Militärs nach fünftägigen Kampfhandlungen zum Rückzug.

    Russland erkannte Ende August 2008 Südossetien und Abchasien, die früher als Autonomieregionen zur ehemaligen Georgischen SSR gehört hatten, als unabhängige Staaten an.

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