00:01 14 Dezember 2018
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    Lawrow: Denkmalsprengung in Georgien ist Angriff auf Kriegsopfer

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    Die Sprengung des Ruhmesdenkmals im georgischen Kutaissi hat der russische Außenminister Sergej Lawrow als Angriff auf das Andenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges bezeichnet.

    MOSKAU, 24. Dezember (RIA Novosti). Die Sprengung des Ruhmesdenkmals im georgischen Kutaissi hat der russische Außenminister Sergej Lawrow als Angriff auf das Andenken an die Opfer des Zweiten Weltkrieges bezeichnet.

    Vor einem Jahr habe Georgiens Präsident Michail Saakaschwili die Südossetien angegriffen, die er seine georgischen Mitbürger nannte, sagte Lawrow am Donnerstag in Moskau. "Das war ein physischer Mord. Die Sprengung des Denkmals ist ein symbolischer Angriff auf die im Krieg Gefallenen, unter denen mehr als 200 000 Georgier waren."

    Das Denkmal für die Helden des Zweiten Weltkrieges in Kutaissi (236 km westlich der georgischen Hauptstadt Tiflis) war auf Beschluss der georgischen Behörden am 19. Dezember gesprengt worden (s. Fotoreihe). Es sollte Platz für einen Neubau des georgischen Parlaments machen, das aus Tiflis umziehen soll.

    Die Sprengung der fast 100 Meter hohen Betonkonstruktion, bei der eine Frau und ihre achtjährige Tochter von Splittern erschlagen wurden, löste harte Kritik bei der georgischen Opposition aus.

     

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