08:59 24 August 2017
SNA Radio
    Politik

    Schwerer Verkehrsunfall im Irak durch US-Jeep: fünf Tote und acht Verletzte

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 01

    Der Zusammenstoß eines Kleinbusses und eines Jeeps mit Angehörigen der US-Armee in Babil, einer der irakischen Zentralprovinzen, hat das Leben von fünf Irakern gefordert. Acht wurden verletzt.

    Der Zusammenstoß eines Kleinbusses und eines Jeeps mit Angehörigen der US-Armee in Babil, einer der irakischen Zentralprovinzen, hat das Leben von fünf Irakern gefordert. Acht wurden verletzt.

    Das teilte AP am Mittwoch unter Hinweis auf die irakische Polizei mit.

    Der Zwischenfall ereignete sich tagsüber auf der Straße von Bagdad nach Hilla. Alle Verletzten wurden in ein nahe gelegenes Krankenhaus eingeliefert.

    Nach Angaben der Sicherheitskräfte waren amerikanische Armeeangehörige die Unfallverursacher. Der Jeep fuhr auf der Gegenfahrbahn. Das Auto geriet außer Kontrolle und rammte einen Kleinbus.

    Wie Major Muthana Khalid, Vertreter der irakischen Polizei, mitteilte, waren die Passagiere des Kleinbusses auf dem Weg zum Friedhof, um die Gräber ihrer Verwandten zu besuchen.

    Nach seinen Worten kam kein einziger amerikanischer Armeeangehöriger beim Zusammenstoß zu Schaden.

    Laut AP-Angaben bestätigten Vertreter des amerikanischen Truppenkontingents im Irak den Vorfall.

    Die USA haben am 30. Juni den Abzug ihrer Truppen aus Bagdad und anderen irakischen Städten gemäß dem Abkommen abgeschlossen, das den vollständigen Abzug der US-Truppen aus dem Irak bis Ende 2011 vorsieht.

    In irakischen Städten sind nur die nicht-kämpfenden Truppen der amerikanischen Armee verblieben, zu deren Aufgabe die Ausbildung von Angehörigen der irakischen Sicherheitskräfte und Aufbauhilfe gehören.

    Das Gros des über 130 000 Mann zählenden amerikanischen Truppenkontingents ist in einigen Stützpunkten außerhalb der Großstädte stationiert.

     

    MOSKAU, 06. Januar (RIA Novosti)

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren