19:00 19 August 2017
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    Einwohner Sewastopols gegen Kongreß ukrainischer Nationalisten

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    Der Kongress der ukrainischen nationalistischen Partei „Swoboda“ (Freiheit) in Anwesenheit ihres Führers Oleg Tjagnibok hat zu Unruhen im Zentrum Sewastopols geführt.

    SEWASTOPOL, 06. Januar (RIA Novosti). Der Kongress der ukrainischen nationalistischen Partei „Swoboda“ (Freiheit) in Anwesenheit ihres Führers Oleg Tjagnibok hat zu Unruhen im Zentrum Sewastopols geführt.

    An den Unruhen nahmen etwa 1000 Einwohner teil, meldet ein RIA-Novosti-Korresponent vom Ereignisort.

    Etwa 300 Menschen durchbrachen eine Polizeisperre und versuchten, in das Kongressgebäude einzudringen. Die Teilnehmer der Aktion skandierten: „Der Faschismus kommt nicht durch“ und verbrannten Plakate mit Abbildungen von Nazis. Die Polizei wendete Gewalt an. Es wurden Angehörige der Abteilung zur besonderen Verwendung (OMON) herangezogen, die den Konfliktherd lokalisierten und einige Aktivisten verhafteten.

    Der Kongress der ukrainischen Nationalisten geht weiter.

    Bereits Ende Dezember hatten die ukrainischen Nationalisten versucht, ihre politische Aktion in Sewastopol durchzuführen, wo nur durch Einmischung der OMON-Truppen eine Massenschlägerei zwischen Städtern und Nationalisten verhindert werden konnte.

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