01:44 19 August 2017
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    Geheime Abstimmung soll Gordon Browns Schicksal besiegeln

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    Die beiden bekannten Politiker Jeff Huhn und Patricia Hewitt, Ex-Minister der britischen Regierung, haben sich am Mittwoch mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Parlaments Großbritanniens mit dem Aufruf gewandt, die Frage der Führungsrolle des Premierministers Gordon Brown in der regierenden Labourpartei zu lösen.

    LONDON, 06. Januar (RIA Novosti). Die beiden bekannten Politiker Jeff Huhn und Patricia Hewitt, Ex-Minister der britischen Regierung, haben sich am Mittwoch mit einem offenen Brief an die Abgeordneten des Parlaments Großbritanniens mit dem Aufruf gewandt, die Frage der Führungsrolle des Premierministers Gordon Brown in der regierenden Labourpartei zu lösen.

    Das berichtet der britische TV-Kanal Sky News.

    Die vom Premierminister geleitete Labourpartei liegt derzeit bei Meinungsumfragen wesentlich hinter der oppositionellen Konservativen Partei zurück. Der Labourpartei droht bei den im Frühjahr bevorstehenden allgemeinen Parlamentswahlen eine Niederlage.

    Eine Reihe von Politikern und Experten hält die Unpopularität ihres Führers für eine der Ursachen des schlechten Abschneidens der Partei unter den Wählern.

    „Mit dem Herannahen der allgemeinen Wahlen bleibt die Parlamentsfraktion der Labourpartei in der Frage der Führung gespalten. Viele Kollegen drückten bereits ihre Enttäuschung darüber aus, welchen Einfluss diese Frage auf die Einstellung zu uns hat. Somit gelangten wir zu dem Schluss, dass die einzige Möglichkeit, dieses Problem zu lösen, eine geheime Abstimmung sein wird, bei der jeder die Möglichkeit bekommt, seine Meinung zu äußern“, heißt es im Brief der Ex-Minister, die selbst Mitglieder der Labourpartei sind.

    Huhn und Hewitt zufolge muss eine solche Abstimmung ein für allemal alle Unklarheiten hinsichtlich des Vertrauens zu Brown als Parteiführer ausräumen und klarmachen, wie stark seine reale Unterstützung durch die Abgeordneten ist.

    „Schwelende Gerüchte und Unbestimmtheit werden von unseren Opponenten genutzt, uns als gebrochen und getrennt darzustellen. Dies schadet unserem Ansehen, der Wählerschaft unsere starken Aspekte zeigen zu können und macht uns zu einem verwundbaren Ziel für unsere Opponenten“, wird im Brief betont.