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    Ehemalige Mitstreiter von Chavez fordern seinen Rücktritt

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    Ehemalige Gefährte des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez haben am Montag in der lokalen Presse einen Appell mit der Forderung nach seinem Rücktritt veröffentlicht.

    MEXICO, 02. Februar (RIA Novosti). Ehemalige Gefährte des venezolanischen Präsidenten Hugo Chavez haben am Montag in der lokalen Presse einen Appell mit der Forderung nach seinem Rücktritt veröffentlicht.

    Unter den Unterzeichnern sind der Ex-Außenminister Luis Alfonso Davila, der Ex-Verteidigungsminister Raul Baduel und die Gefährten von Chavez und Gründer der Revolutionären bolivarianischen Bewegung Yoel Acosta und Jesus Urdaneta.

    „Chavez hat weder das moralische noch das materielle Recht, das Land zu regieren. Denn seine Tätigkeit als Staatschef entspricht nicht dem Sinnen und Trachten des Volkes“, heißt es im Appell.

    Die Oppositionellen werfen Chavez eine Verschlechterung der Wirtschaftslage im Land, Korruption, die Verletzung der Menschenrechte und eine Einschränkung der Medientätigkeit vor.

    „Die Jahre der Regierung von Chavez führten zu einem Anwachsen des Elends und zu einem vollen Chaos im Sozialbereich. Das Land, das über einige der größten Erdölvorräte der Welt verfügt, geriet in eine äußerst schwierige Wirtschaftslage“, wird im Appell betont.

    Im Appell wird behauptet, dass die nächste Umgebung des venezolanischen Präsidenten korrupt sei. Für sie sei die persönliche Bereicherung der Sinn ihres Lebens.

    In letzter Zeit fanden in Venezuela die Protestaktionen der Opposition und die Stundentendemonstrationen gegen Chavez statt.

    In diesem Zusammenhang rief der venezolanische Staatschef in der Sonntags-Fernsehsendung „Hallo, Präsident“ seine Anhänger auf, sich im Kampf gegen die Opposition zusammenzuschließen.

    „Unter diesen Bedingungen müssen wir eine Schlacht gegen unsere Gegner beginnen und ihre Versuche neutralisieren, die politische Konfrontation auf den Straßen unserer Städte auszutragen“, sagte Chavez.

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