01:11 17 Oktober 2018
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    Israel will mit Berlusconi russische Waffendeals mit Iran abwenden

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    Nachdem der Streit um mögliche Lieferungen russischer S-300-Raketen an den Iran für Aufregung gesorgt hat, bittet der israelische Außenminister Lieberman den italienischen Premier Berlusconi, Moskau zum Verzicht auf Waffendeals mit Teheran zu bewegen.

    TEL AVIV, 02. Februar (RIA Novosti). Nachdem der Streit um mögliche Lieferungen russischer S-300-Raketen an den Iran für Aufregung gesorgt hat, bittet der israelische Außenminister Lieberman den italienischen Premier Berlusconi, Moskau zum Verzicht auf Waffendeals mit Teheran zu bewegen.

    Avigdor Lieberman habe am Dienstag bei einem Treffen mit Silvio Berlusconi auf dessen „gute Beziehungen mit Russland“ hingewiesen, teilte das israelische Außenministerium mit. Der Außenminister habe den italienischen Premier gebeten, auf die russische Führung einzureden, damit diese den UN-Sanktionen gegen den Iran zustimme und keine Waffen an dieses Land liefere.

    Israel zeigte sich mehrmals über die mögliche Lieferung der russischen Luftabwehrsysteme des Typs S-300 an den Iran besorgt. Der Liefervertrag war im Dezember 2005 unterzeichnet worden. Ob und wann die Auslieferung beginnt, wurde bislang allerdings nicht bekannt gegeben. Einigen Medienberichten zufolge wurde der Vertrag auf Eis gelegt. Ein Beamter der russischen Rüstungsindustrie sagte im Herbst RIA Novosti, der Kreml habe noch nicht entschieden, ob es zu diesen Lieferungen komme.

    Fotostrecke über S-300 und weitere Luftabwehrsysteme

    Fla-Raketen-System S-300P. INFOgraphiken

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