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    Timoschenko will Seegrenze mit Rumänien neu ziehen

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    Die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko will eine neue Seegrenze mit dem Nachbarland Rumänien.

    KIEW, 02. Februar (RIA Novosti). Die ukrainische Regierungschefin Julia Timoschenko will eine neue Seegrenze mit dem Nachbarland Rumänien.

    Im Fall ihres Sieges bei der Präsidenten-Stichwahl (am 7. Februar) werde sie den Beschluss des UN-Gerichts über die Abgrenzung der Wirtschaftszonen im Schwarzen Meer zwischen der Ukraine und Rumänien anfechten, sagte Timoschenko am Dienstag nach Angaben der Nachrichtenagentur UNIAN.

    "Der Festlandsockel des Schwarzen Meeres ist unsere ökonomische und politische Unabhängigkeit. Das ist die Stärke und Konkurrenzfähigkeit unseres Staates. Deshalb werde ich hart arbeiten, um die Gerechtigkeit wiederherzustellen." Der zu Ungunsten der Ukraine gefasste Beschluss solle nach Timoschenkos Worten revidiert werden. "Durch die Ausbeutung von Energiefeldern auf dem Festlandsockel des Schwarzen Meeres würde die Ukraine im Laufe von Hunderten von Jahren sich mit Öl und Gas versorgen können."

    Im Februar 2009 hatte das UN-Gericht den Anspruch der Ukraine auf die Erweiterung ihrer Wirtschaftszone im Schwarzen Meer abgelehnt. Es handelt sich um mit Kohlewasserstoffen reiche Territorien. Der größte Teil dieses Festlandsockels gehört jetzt Rumänien.

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