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    Russland sieht in GUS-Kooperation kein Hindernis für Integration in Weltwirtschaft

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    Die Integration im Rahmen der GUS steht in keinem Widerspruch zur Integration Russlands und seiner GUS-Partner in die Weltwirtschaft.

    MOSKAU, 05. März (RIA Novosti). Die Integration im Rahmen der GUS steht in keinem Widerspruch zur Integration Russlands und seiner GUS-Partner in die Weltwirtschaft.

    Das betonte Russlands Erster Vizepremier Igor Schuwalow bei einem internationalen Wirtschaftsforum der GUS-Mitgliedsländer.

    Neben der Bildung einer Zollunion und eines Einheitlichen Wirtschaftsraums mit einigen GUS-Ländern bemüht sich Russland derzeit ernsthaft um eine Integration mit der EU, es bereitet sich auf seinen APEC-Vorsitz vor und setzt Verhandlungen über den Beitritt zur WTO und zur OECD fort. "Unsere Hauptaufgabe in diesem Jahr ist aber der Vorsitz in der GUS", fügte Schuwalow hinzu.

    Nach seinen Worten wäre Russland heute bereit, seinen Partnern in der GUS eine Reihe von Initiativen zur grundlegenden Wirtschaftskooperation, über die Bildung einer Basis für den freien Handel sowie über die Umsetzung einiger Infrastruktur-Projekte im Verkehrswesen und in der Energiewirtschaft vorzuschlagen.

    Schuwalow verwies ferner auf die wichtige Rolle der Gastarbeiter aus den GUS-Ländern in der russischen Wirtschaft. Für ihre Arbeit zahlten die russischen Arbeitgeber in den letzten zehn Jahren rund 70 Milliarden Dollar.

    Der Erste Vizeregierungschef schlug vor, ein Abkommen über die effektive Nutzung der Stromenergie und über eine Harmonisierung der Arbeit von Energiesystemen der GUS-Mitgliedsländer zu schließen.

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