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    Medwedew: Georgien stockt Kriegspotenzial auf - MEHR

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    Georgien stockt nach Angaben des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew mit fremder Hilfe sein militärisches Potenzial weiter auf.

    MOSKAU, 05. März (RIA Novosti). Georgien stockt nach Angaben des russischen Präsidenten Dmitri Medwedew mit fremder Hilfe sein militärisches Potenzial weiter auf.

    „Leider wird das Kriegspotenzial Georgiens weiter wiederhergestellt, vor allem durch militärische Hilfe aus dem Ausland“, sagte Medwedew am Freitag während einer Kollegiumssitzung im russischen Verteidigungsministerium.

    Nach dem blutigen Überfall Georgiens auf seine ehemalige Provinz Südossetien im August 2008 hatte Russland bereits mehrmals andere Staaten vor militärischer Hilfe für das Regime Saakaschwili gewarnt.

    Im August 2008 hatte Georgien Truppen in seine seit 1991 abtrünnige Provinz Südossetien geschickt, um diese zurückzuerobern. Der Nachtangriff auf die südossetische Hauptstadt Zchinwali kostete nach russischen Angaben 162 Zivilisten und 15 russischen Friedenssoldaten das Leben und konnte nur mithilfe der russischen Armee abgewehrt werden.

    Fünf Monate nach dem Krieg, bei dem Georgien massiv ausländische Waffen einsetzte, ordnete Russlands Präsident Medwedew ein bis Dezember 2011 geltendes Waffenembargo gegen den Kaukasus-Staat an. Ländern, die trotz Verbot weiterhin Rüstungen an Georgien verkaufen, wurden wirtschaftliche Konsequenzen in Aussicht gestellt.

    Fotoreihe: Zurückgelassene georgische Panzer in Südossetien  

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