15:02 20 Oktober 2018
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    Waffenschmuggel-Eklat: Iran fordert Erläuterungen nach Festnahmen in Italien

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    Nach der Festnahme zweier Iraner in Italien hat das Außenministerium in Teheran den italienischen Botschafter zitiert und Erläuterungen gefordert.

    MOSKAU, 05. März (RIA Novosti). Nach der Festnahme zweier Iraner in Italien hat das Außenministerium in Teheran den italienischen Botschafter zitiert und Erläuterungen gefordert.

    Das berichtet die Agentur AFP unter Verweis auf iranische Medien.

    Die italienischen Finanzfahnder hatten am Mittwoch sieben Personen wegen Verdachts auf illegale Waffengeschäfte mit dem Iran festgenommen. Ihnen wird zur Last gelegt, unter Umgehung der internationalen Sanktionen Waffen in den Iran exportiert zu haben.

    Neben fünf Italienern wurden zwei iranische Staatsbürger verhaftet, die vermutlich im Sold der iranischen Geheimdienste stehen: der Reporter des Fernsehsenders Irib Nejad Hamid Masoumi (51) wurde in Rom gefasst, der 55-jährige Ali Damirchiloo in Turin. Zudem wurde im Rahmen der Razzia "Sniper" Haftbefehl gegen zwei weitere Iraner erlassen, wie italienische Medien berichten.

    Im Rahmen der Razzia seien in Rumänien und im Londoner Flughafen Heathrow 300 Zielfernrohre für Gewehre auf dem Weg nach Iran abgefangen worden. Zudem habe ein Schmuggeltransport von Leuchtspurmunition und Sprengstoff in den in den Iran verhindert werden können.

    "Die Festnahmen zeugen vom Beginn eines neuen Spiels, das auf Chaos und Verunsicherung abgezielt ist", kommentierte der iranische Außenamtssprecher Ramin Mehmanparast.

     

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