07:39 23 Oktober 2018
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    Türkei warnt USA vor Behinderung türkisch-armenischer Beziehungen

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    Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat am Freitag den US-Kongress im Zusammenhang mit der Verabschiedung einer Resolution durch den auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, in der der Genozid an Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt wird, aufgerufen, eine Normalisierung der türkisch-armenischen Beziehungen nicht zu behindern.

    ANKARA, 05. März (RIA Novosti). Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu hat am Freitag den US-Kongress im Zusammenhang mit der Verabschiedung einer Resolution durch den auswärtigen Ausschuss des Repräsentantenhauses, in der der Genozid an Armeniern im Osmanischen Reich anerkannt wird, aufgerufen, eine Normalisierung der türkisch-armenischen Beziehungen nicht zu behindern.

    Für die Annahme der Resolution stimmten 23 Kongressabgeordnete. 22 waren dagegen.

    Die Abstimmung bedeutet nicht die endgültige Verabschiedung der Resolution. Nunmehr wird sie dem Repräsentantenhaus zur Prüfung vorgelegt.

    "Wir betrachten die Ergebnisse der Abstimmung als eine sehr traurige Entscheidung", sagte Davutoglu auf einer eilig einberufenen Pressekonferenz.

    Nach seinen Worten wird die Einmischung einer dritten Seite in den Prozess der Normalisierung der türkisch-armenischen Beziehungen diese behindern.

    Die Türkei weist traditionell die Anschuldigungen des Massenmordes an etwa 1,5 Millionen Armeniern in den Jahren des Ersten Weltkrieges zurück und reagiert äußerst allergisch auf eine Kritik durch den Westen in dieser Frage.

    Der Fakt des Genozids an Armeniern wurde von vielen Ländern anerkannt.

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