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    Georgiens Ex-Premier Nogaideli ersucht Geeintes Russland um Vermittlung (Zusammenfassung)

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    Georgiens Ex-Regierungschef und Führer der Oppositionsbewegung Für Gerechtes Georgien, Surab Nogaideli, hat die Regierungspartei Geeintes Russland um eine Vermittlung bei der Wiederaufnahme von Kontakten mit Abchasien und Südossetien zur Lösung des Problems der Heimführung von Flüchtlingen ersucht

    TIFLIS, 11. März (RIA Novosti). Georgiens Ex-Regierungschef und Führer der Oppositionsbewegung Für Gerechtes Georgien, Surab Nogaideli, hat die Regierungspartei Geeintes Russland um eine Vermittlung bei der Wiederaufnahme von Kontakten mit Abchasien und Südossetien zur Lösung des Problems der Heimführung von Flüchtlingen ersucht.

    "Ich habe Geeintes Russland gebeten, bei Gesprächen mit Suchumi und Zchinwali zu vermitteln, damit unsere Bevölkerung in das Kodori-(Tal) und nach Achalgori zurückkehren könnte", sagte der Politiker am Donnerstag in Tiflis nach der Rückkehr aus Moskau. Bei seiner Visite in Russland seien auch Fragen erörtert worden, die die Wiederaufnahme des direkten Flugverkehrs zwischen beiden Ländern sowie die Rückkehr georgischer Erzeugnisse auf den russischen Markt betreffen. "Die Wiederaufnahme direkter Flüge wurde bereits vereinbart", sagte er.

    Indes wurden Nogaidelis Angaben vom Flugunternehmen Airzena - Georgian Airlines nicht bestätigt. "In dieser Phase gibt es keine positive Entwicklung bei der Lösung des Problems", sagte Airzena-Sprecherin Nino Giorgobiani. Das georgische Außenamt, das ebenfalls für die Aufnahme direkter Flüge nach Russland plädiert, wollte Nogaidelis Angaben weder dementieren noch bestätigen.

    Das Problem der Wiederaufnahme des bilateralen Handels ist Nogaideli zufolge wesentlich komplizierter. "Das russische Kabinett will im Prinzip einen entsprechenden Beschluss fassen. Aber ich glaube nicht, dass es den gegenwärtigen Regierungen gelingt, den Dialog zu diesem Thema wiederaufzunehmen", sagte der Politiker.

    Nogaideli teilte ferner mit, dass mehrere georgische Oppositionelle Russland-Besuche planten, und erklärte sich bereit, ihnen bei diesen Visiten zu helfen. Es gehe unter anderem um den Chef der Konservativen Partei, Swiad Dsidsiguri, den Führer der Volkspartei, Koba Dawitaschwili, und einige andere Politiker.

    In der vergangenen Woche hatte bereits die Leiterin der Oppositionspartei Demokratische Bewegung - Geeintes Georgien, Nino Burdschanadse, in Moskau geweilt. Die Ex-Parlamentschefin traf unter anderem mit Regierungschef Wladimir Putin zusammen.

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