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    Medwedew mahnt Beamte zu Erfüllungsdisziplin

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    Russlands Präsident Dmitri Medwedew ist unzufrieden mit der Erfüllung seiner Aufträge durch Beamte und droht Sündern mit Sanktionen bis zur Entlassung

    MOSKAU, 16. März (RIA Novosti). Russlands Präsident Dmitri Medwedew ist unzufrieden mit der Erfüllung seiner Aufträge durch Beamte und droht Sündern mit Sanktionen bis zur Entlassung.

    Während einer Videokonferenz mit Regierungsmitgliedern, Gouverneuren und anderen Beamten kritisierte Medwedew, dass seine Anordnungen oft als erfüllt gemeldet, in der Tat jedoch ignoriert würden.

    Bei Nichterfüllung der Präsidentenaufträge oder unbegründeten Verzögerungen müssten Beamte aller Ränge mit Konsequenzen bis hin zur Entlassung rechnen, sagte Medwedew.

    Der Chef der Kontrollverwaltung des Präsidenten Konstantin Tschujtschenko, teilte seinerseits mit, dass der Präsident im vergangenen Jahr 1753 Aufträge erteilt habe, 30 Prozent mehr als im Jahr davor. Die meisten davon tangierten den Sozial- und Wirtschaftsbereich. Dabei sei der Erfüllungsgrad 2009 um 15 Prozent gegenüber 2008 gewachsen, während die Erfüllungsfristen kürzer wurden.

    Vor allem die Regierung sollte auf die Erfüllungsfristen der Präsidentenaufträge achten, forderte Medwedew, nachdem der Leiter des Regierungsapparats Sergej Sobjanin gestanden hatte, dass das Programm zur Förderung der Informationsgesellschaft mit zwei Wochen Verspätung dem Wirtschaftsministerium vorgelegt worden sei.

    "Zwei Wochen Verzögerung sind keine Katastrophe. Doch möchte ich, dass die Regierung und das Regierungsapparat solche Sachen möglichst aufmerksam behandeln", sagte Medwedew. Nach seinen Worten werden solche Konferenzen nun vierteljährlich stattfinden, um die Erfüllung der Präsidentenaufträge zu kontrollieren.

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