17:49 23 November 2017
SNA Radio
    Politik

    Kirgisiens Präsident Bakijew verfasst Buch über Tulpenrevolution

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 1 0 0

    Kirgisiens Präsident Kurmanbek Bakijew hat ein Buch über die Tulpenrevolution von 2005 verfasst, in deren Folge er an die Macht gekommen war. Das Buch heißt "Märzrevolution: die historische Wahl des Volkes".

    BISCHKEK, 17. März (RIA Novosti). Kirgisiens Präsident Kurmanbek Bakijew hat ein Buch über die Tulpenrevolution von 2005 verfasst, in deren Folge er an die Macht gekommen war. Das Buch heißt "Märzrevolution: die historische Wahl des Volkes".

    Das teilte die Pressestelle von Bakijew am Mittwoch mit.

    Bakijew als unmittelbarer Teilnehmer der damaligen Ereignisse analysiert in seinem Buch die "Merkmale dieser Revolution, die darauf abgezielt war, die autoritäre Regierungsform zu brechen und den politischen Kurs grundsätzlich zu ändern, um das politische System des Landes wirklich demokratisch zu gestalten".

    Das Vorwort zu dem 488 Seiten umfassenden Buch hat das Mitglied der russischen Akademie der Wissenschaften Michail Salichanow verfasst.

    "Bakijew zeigte, wodurch sich die Revolution von einem konstitutionellen Staatsstreich unterscheidet und führte stichhaltige Beweise dafür an, dass es wirklich eine demokratische Revolution war", schreibt Salichanow.

    Im März 2005 hatte die kirgisische Opposition das Regierungsgebäude in der Landeshauptstadt Bischkek besetzt. Der damalige Staatschef Askar Akajew ließ nicht auf die Aufständischen schießen, sondern verließ mit seiner Familie noch am selben Tag das Land. Später unterzeichnete er seine Rücktrittserklärung.

    Die neue Regierung hat den ehemaligen Präsidenten zahlreicher Finanz- und Amtsverbrechen beschuldigt. Gegen ihn, seine Familienmitglieder und seine nächsten Anhänger wurden 106 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Die meisten davon wurden allerdings nicht vor Gericht gebracht.

    Am 24. März begeht Kirgisien den Tag der Volksrevolution. Dieser Tag ist arbeitsfrei.

     

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren