17:55 23 November 2017
SNA Radio
    Politik

    US-Sonderbeauftragter reist am kommenden Wochenende in den Nahen Osten

    Politik
    Zum Kurzlink
    0 0 01

    Der US-Sonderbotschafter George Mitchel begibt sich am kommenden Wochenende in den Nahen Osten. Er wird dort mit dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde (PNA), Mahmud Abbas, und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zusammentreffen.

    WASCHINGTON, 19. März (RIA Novosti). Der US-Sonderbotschafter George Mitchel begibt sich am kommenden Wochenende in den Nahen Osten. Er wird dort mit dem Chef der palästinensischen Autonomiebehörde (PNA), Mahmud Abbas, und dem israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu zusammentreffen.

    Das geht aus einer Mitteilung des US-Außenministeriums hervor.

    Ursprünglich sollte Mitchel am vergangenen Dienstag in die Region reisen. Als die Reise aufgehoben wurde, teilten Medien weltweit mit, dass diese Entscheidung auf eine Zuspitzung der Meinungsverschiedenheiten der israelischen Regierung mit der US-Administration und der palästinensischen Führung wegen des Baus neuer Siedlungen im umstrittenen Raum von Jerusalem zurückzuführen sei.

    US-Präsident Barack Obama und US-Außenministerin Hillary Clinton beeilten sich, diese Erklärungen zu dementieren, und verwiesen auf die unzerstörbaren Beziehungen der USA zu Israel, denen die Meinungsverschiedenheiten keinen Abbruch tun können.

    Die Entscheidung, Mitchel nach Israel zu schicken, wurde im Ergebnis eines Telefongesprächs zwischen Netanjahu und Clinton getroffen, das auf Initiative der israelischen Seite stattfand.

    „Sie behandelten konkrete Schritte für eine Verbesserung der Atmosphäre, die für einen Fortschritt bei der friedlichen Regelung notwendig ist. Wir haben die Absicht, die Antwort des israelischen Premierministers zu prüfen und die Verhandlungen mit beiden Seiten fortzusetzen, damit der Friedensprozess vorankommt“, heißt es in der Mitteilung des US-Außenministeriums.

    GemeinschaftsstandardsDiskussion
    via Facebook kommentierenvia Sputnik kommentieren