02:54 22 November 2017
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    Parlamentswahl im Irak: Premier Al-Maliki fordert Neuauszählung der Stimmen

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    Iraks Ministerpräsident Nuri Al-Maliki, dessen Partei Rechtsstaatsallianz bei der Parlamentswahl knapp hinter dem schiitisch-sunnitischen Bündnis Al-Irakija von Ex-Regierungschef Iyad Allawi liegt, hat eine Neuauszählung der Stimmen gefordert.

    BAGDAD, 21. März (RIA Novosti). Iraks Ministerpräsident Nuri Al-Maliki, dessen Partei Rechtsstaatsallianz bei der Parlamentswahl knapp hinter dem schiitisch-sunnitischen Bündnis Al-Irakija von Ex-Regierungschef Iyad Allawi liegt, hat eine Neuauszählung der Stimmen gefordert.

    Andernfalls drohe dem Land Instabilität und eine Rückkehr zur Gewalt, warnte Al-Maliki im Staatsfernsehen.

    Die Iraker hatten am 7. März ein neues Parlament gewählt. Nach der Auszählung von 92 Prozent der Stimmen liegt Allawis säkulares Bündnis Al-Irakija knapp vor Al-Malikis Rechtsstaatsallianz, die bereits angekündigt hatte, die Niederlage nicht anerkennen zu wollen. Al-Malikis Lager hatte bereits in der vergangenen Woche der Wahlkommission "Manipulationen" vorgeworfen.

    „Als Vertreter der Exekutivgewalt und Oberbefehlshaber der Armee" rief Al-Maliki die Wahlkommission auf, „der Forderung politischer Parteien Folge zuleisten und die Stimmen von Hand neu auszuzählen", forderte Al-Maliki.

    Al-Irakija bezeichnete Al-Malikis Forderung als „unverhüllte Drohung und Druck auf die Wahlleitung".

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