16:07 23 November 2017
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    Israels Luftwaffe zerstört Schmuggeltunnel im Gaza-Streifen

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    Die israelische Luftwaffe hat am Montag einen Schmuggeltunnel an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten zerbombt.

    TEL AVIV/GAZA, 22. März (RIA Novosti). Die israelische Luftwaffe hat am Montag einen Schmuggeltunnel an der Grenze zwischen dem Gaza-Streifen und Ägypten zerbombt.

    Wie der Armee-Pressedienst und der palästinensische Radiosender Al-Quds mitteilen, gibt es keine Verletzten.

    Laut dem Militär, das den Luftangriff als Antwort auf eine Serie von Raketenattacken von palästinensischer Seite begründete, ist der Tunnel für den illegalen Transport von Waffen in die palästinensische Enklave genutzt worden.

    Die palästinensischen Extremisten hatten seit Donnerstag insgesamt neun Raketen auf den Süden Israels abgefeuert. Ein Arbeiter aus Thailand wurde Opfer des Beschusses.

    Im Westjordanland wurden in den vergangenen beiden Tagen zwei Palästinenser bei Zusammenstößen mit der Armee und zwei weitere bei einem versuchten Angriff auf einen Militärangehörigen getötet.

    Das Palästinensische Kabinett und die Kanzlei des Chefs der Palästinensischen Autonomiebehörde verurteilten "die israelische Aggression" und warfen dem jüdischen Staat vor, die internationalen Bemühungen um die Wiederaufnahme des Friedensprozesses in der Region torpedieren zu wollen.

    "Es ist klar geworden, dass die israelische Regierung keine Verhandlungen will und nicht nach Frieden strebt. Es ist unzulässig, dass die Provokationen ohne reales und effektives Einschreiten der USA weiter andauern, die eine entsprechende Position beziehen und Israel zur Beendigung dieser für den Friedensprozess verhängnisvollen Handlungen zwingen müssten", sagte der Sprecher der Palästinensischen Autonomiebehörde, Nabil Abu Rudein.

    Der US-Sonderbeauftragte George Mitchell, der sich seit Sonntag in der Region aufhält, will die beiden Konfliktseiten dazu bringen, sich nach einer mehr als einjährigen Pause wieder an den Verhandlungstisch zu setzen. Die Perspektiven des palästinensisch-israelischen Friedensprozesses sollen auch am Dienstag in Washington bei einem Treffen zwischen dem israelischen Premier Benyamin Netanyahu und US-Präsident Barack Obama besprochen werden.

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