02:35 23 November 2017
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    Sechsergruppe berät über Iran - China erstmals bei Sanktionen-Gespräch dabei

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    Atomstreit mit Iran (1447)
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    Diplomaten aus Russland, den USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben am Mittwoch telefonisch über amerikanische Vorschläge zu neuen Sanktionen gegen Irans Atomprogramm beraten.

    NEW YORK, 24. März (RIA Novosti). Diplomaten aus Russland, den USA, China, Großbritannien, Frankreich und Deutschland haben am Mittwoch telefonisch über amerikanische Vorschläge zu neuen Sanktionen gegen Irans Atomprogramm beraten.

    Das teilte ein westlicher Diplomat im UN-Hauptquartier in New York mit. Davor hatte sich China immer geweigert, über neue Sanktionen gegen Iran zu diskutieren.

    Der chinesische UN-Botschafter Li Baodong äußerte am Mittwoch, sein Land arbeite mit anderen UN-Mitgliedern an einer „friedlichen Lösung“. Damit bestätigte Li Baodong faktisch, dass China beim Gespräch über Sanktionen dabei ist.

    Westliche Diplomaten geben jedoch zu, dass der chinesische Unterhändler bei den Telefonverhandlungen am Mittwoch die US-Anregungen zu neuen Sanktionen abgelehnt habe.

    Der britische UN-Botschafter Mark Lyall Grant teilte seinerseits mit, dass die Sechsergruppe Anfang nächster Woche erneut telefonisch über eine neue Resolution mit Sanktionen gegen Teheran verhandeln würde.

    Der Iran steht bei der Weltgemeinschaft im Verdacht, unter dem Deckmantel seines Nuklearprogramms Atomwaffen zu entwickeln. Die Regierung in Teheran beteuert den friedlichen Charakter ihrer Atomaktivitäten. Der Weitsicherheitsrat hat bereits fünf Resolutionen mit Sanktionen gegen Teheran verabschiedet, um den Mullah-Staat zum Verzicht auf Urananreicherung zu bewegen.

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