03:04 24 November 2017
SNA Radio
    Politik

    Gespräch Obamas mit Netanyahu räumt Differenzen zwischen USA und Israel nicht aus

    Politik
    Zum Kurzlink
    Palästina-Israel konflikt (139)
    0 0 02

    Das Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Israels Premier Benjamin Netanyahu hat die Differenzen zwischen beiden Ländern zwar nicht beseitigen können, dafür aber ein offenes Gespräch über die bestehenden Probleme ermöglicht. Das teilte Robert Gibbs, offizieller Sprecher des Weißen Hauses, am Mittwoch in Washington mit.

    WASHINGTON, 25. März (RIA Novosti). Das Treffen zwischen US-Präsident Barack Obama und Israels Premier Benjamin Netanyahu hat die Differenzen zwischen beiden Ländern zwar nicht beseitigen können, dafür aber ein offenes Gespräch über die bestehenden Probleme ermöglicht. Das teilte Robert Gibbs, offizieller Sprecher des Weißen Hauses, am Mittwoch in Washington mit.

    "Das war eine offene und direkte Diskussion", sagte Gibbs. "Der Präsident hat den Premier gebeten, gewisse Schritte zur Festigung des Vertrauens zu unternehmen, die für die Verhandlungen mit der palästinensischen Seite notwendig sind."

    Der Sprecher des Weißen Hauses bekräftigte erneut, dass Israel und die USA durch unverbrüchliche Bande vereint seien, räumte jedoch zugleich weiter bestehende Differenzen zwischen den Ländern ein.

    "Es gibt Fragen, in denen wir einig sind, aber auch Fragen, bei denen wir unterschiedlicher Meinung sind. Gerade diese haben der Präsident und der Premier behandelt."

    Gibbs wollte nicht auf Details des Gesprächs zwischen Obama und Netanyahu eingehen, zu dem die Presse nicht zugelassen war.

    Die Beziehungen zwischen Israel und den USA haben sich vor zwei Wochen verschärft, nachdem Israel den Bau von 1 600 Wohnungen im umstrittenen Ostteil Jerusalems angekündigt hatte. Damit wurden die Perspektiven einer Wiederaufnahme der israelisch-palästinensischen Friedensverhandlungen gefährdet.

    Themen:
    Palästina-Israel konflikt (139)