23:17 23 November 2017
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    Außenminister arabischer Länder stimmen Agenda des Gipfels in Libyen ab

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    Die Außenminister der Arabischen Liga besprechen bei ihrem Treffen am Donnerstag in der libyschen Stadt Sirt die Agenda des am 27./28. März bevorstehenden arabischen Gipfels.

    KAIRO, 25. März (RIA Novosti). Die Außenminister der Arabischen Liga besprechen bei ihrem Treffen am Donnerstag in der libyschen Stadt Sirt die Agenda des am 27./28. März bevorstehenden arabischen Gipfels.

    Das Treffen findet unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt. Aber arabische Medien veröffentlichten die Entwürfe der wichtigsten Dokumente, die voraussichtlich auf dem Gipfel der Arabischen Liga bestätigt werden sollen.

    Syrien schlug unter anderem vor, einen Mechanismus für die Beilegung von Konflikten zu bestätigen, die von Zeit zu Zeit zwischen verschiedenen arabischen Ländern entstehen.

    Jemen brachte die Idee zur Gründung eines Bündnisses auf der Basis der Arabischen Liga vor, um die Zusammenarbeit zwischen den arabischen Ländern effektiver zu gestalten. Außerdem wird die Durchführung eines jährlichen Kulturgipfels der arabischen Länder neben dem Wirtschafts- und dem politischen Gipfel besprochen.

    Die Vereinigten Arabischen Emirate bereiteten den Entwurf einer Resolution vor, die die Tötung des Mitglieds der Führung der palästinensischen Hamas-Bewegung, Muhammed al-Mabhuh, auf dem Territorium des Emirats Dubai verurteilt. Nach Angaben der Polizei von Dubai verübten Agenten der israelischen Geheimdienste die Tötung. Sie benutzten Ausweise europäischer Länder für das Eindringen auf das Territorium dieses arabischen Staates, der keine diplomatischen Beziehungen zu Israel unterhält.

    Im Resolutionsentwurf werden die Staaten, deren Ausweise von israelischen Agenten genutzt wurden, aufgerufen, gemeinsame Maßnahmen zur Festnahme der Verbrecher zu ergreifen.

    Außerdem sollen die Außenminister den sogenannten Aktiosplan zur Rettung von Jerusalem vereinbaren. Dieser Plan sieht finanzielle Hilfe für die arabischen Einwohner von Jerusalem sowie einen ganzen Komplex von politischen und rechtlichen Maßnahmen gegen die israelischen Pläne vor, die auf eine Änderung der demographischen Situation in dieser Stadt gerichtet sind.