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    Russland für Vernichtung von Drogenplantagen in Afghanistan - NATO um Bauern besorgt

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    Weltweite Drogengefahr nimmt zu (258)
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    Die NATO wird Mohnfelder in Afghanistan vernichten, falls die UNO solch eine Aufgabe stellen sollte. Die Allianz ist aber um die Zukunft der Afghanen, die Schlafmohn anbauen, besorgt, weil sie dann ohne Existenzmittel bleiben.

    MOSKAU, 25. März (RIA Novosti). Die NATO wird Mohnfelder in Afghanistan vernichten, falls die UNO solch eine Aufgabe stellen sollte. Die Allianz ist aber um die Zukunft der Afghanen, die Schlafmohn anbauen, besorgt, weil sie dann ohne Existenzmittel bleiben.

    Das teilte der Chef der russischen Drogenaufsichtsbehörde, Viktor Iwanow, am Donnerstag mit in einer Video-Pressekonferenz Brüssel-Moskau unter Berufung auf den Vorsitzenden des NATO-Militärausschusses Admiral Giampaolo Di Paola.

    Der NATO-Sprecher James Appathurai sagte Iwanow zufolge, dass die Allianz nicht zulassen könne, dass die Bevölkerung eines der ärmsten Länder der Welt ohne Existenzmittel und ohne Ausgleich bleibe.

    "So eine rührende Sorge um die afghanischen Drogenanbauer ist zumindest erstaunlich", sagte Iwanow. Diese Position der NATO widerspreche der Resolution der UN-Generalversammlung, laut der alle UN-Mitglieder verpflichtet sind, Drogenplantagen zu vernichten. "Alle NATO-Länder sind UN-Mitglieder, und sie haben auch für diese Resolution gestimmt", so Iwanow.

    "Wenn es keine Plantagen mehr gibt, wird es auch keinen Drogenhandel, kein Heroin und kein Opium in unseren Ländern geben", sagte Iwanow.

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