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    Verliert Russland einen Käufer für Militärtechnik?

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    Costa Ricas scheidender Präsident Oscar Arias Sanchez will seinem frischgebackenen uruguayischen Amtskollegen Jose Mujica, dessen Land militärtechnische Deals mit Russland hat, einen ungewöhnlichen Vorschlag machen.

    BUENOS AIRES, 26. März (RIA Novosti). Costa Ricas scheidender Präsident Oscar Arias Sanchez will seinem frischgebackenen uruguayischen Amtskollegen Jose Mujica, dessen Land militärtechnische Deals mit Russland hat, einen ungewöhnlichen Vorschlag machen.

    „Ich werde Präsident Mujica darum bitten, die Auflösung der uruguayischen Armee zu erwägen. Wozu braucht Uruguay eine Armee? Wer ist sein Feind? Befürchtet das Land etwa eine Besatzung durch Argentinien oder Brasilien?“, sagte Arias in einem Interview für den kolumbianischen Sender NTN24. Einige Ausschnitte wurden am Freitag ausgestrahlt.

    Der 1987 mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnete Arias wolle dem früheren Guerilla-Kämpfer Mujica, der während der uruguayischen Militärdiktatur in Haft gesessen hatte, einen Brief schreiben. Arias verweist auf Costa Ricas Beispiel. Costa Rica hatte 1948 seine Streitkräfte aufgelöst. Der Verzicht auf die reguläre Armee ist dort in der Verfassung verankert.

    Uruguay hat ein geltendes Abkommen über militärtechnische Kooperation mit Russland. Die uruguayische Armee hatte insbesondere russische Militärfahrzeuge des Typs Ural, Tankwagen und Schlepper gekauft.

    Fotostrecke: Ural-Fahrzeuge und weitere Einsatz-Technik bei Messe in Moskau

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