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    Russland kritisiert Aufnahme umstrittener Kulturstätten in Israels Kulturerbe

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    Russland kritisiert die Entscheidung Israels, religiöse Kulturstätten im Westjordanland, die sowohl die Moslems als auch die Israelis als ihr Kulturerbe betrachten, auf die Liste der israelischen Kulturdenkmäler zu setzen.

    MOSKAU, 26. Februar (RIA Novosti). Russland kritisiert die Entscheidung Israels, religiöse Kulturstätten im Westjordanland, die sowohl die Moslems als auch die Israelis als ihr Kulturerbe betrachten, auf die Liste der israelischen Kulturdenkmäler zu setzen.

    Dieser Schritt der israelischen Regierung werde die Wiederaufnahme eines friedlichen Dialogs beeinträchtigen, sagte der Sprecher des russischen Außenministeriums, Andrej Nesterenko, am Freitag in Moskau.

    "Wir haben bereits mehrmals gesagt, dass wir grundsätzlich gegen jegliche Schritte sind, die die Wiederaufnahme des Dialogs zwischen den Palästinensern und den Israelis erschweren könnten", sagte er. Die Aufnahme der religiösen Stätten in das israelische Kulturerbe gehöre gerade zu dieser Art Handlungen.

    "Besonders wenn es um äußerst heikle Fragen geht, die tiefe religiöse Wurzeln haben. Hier muss man sehr vorsichtig und rücksichtsvoll vorgehen", fügte Nesterenko hinzu.

    Die Ankündigung der israelischen Regierung, das Grab Rachels nahe Bethlehem und das Patriarchengrab in Hebron (das von den Moslems als Ibrahimi-Moschee bezeichnet wird) in die Liste der israelischen Kulturdenkmäler aufzunehmen, löste in der islamischen Welt heftige Kritik aus.

     

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